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Commodore
Pi1541
Prozessor: Broadcom BCM2837 (1,2 GHz)
RAM (kb): 1048576
Grafikanzeige: 128x64, 2 Farben
Tongenerator: eingebauter Summer
Herstellungsjahr: 2018
Stromversorgung: 5V DC
Einführungspreis: € 74,00
Bemerkung:
Pi1541 ist eigentlich eine Software, welche ein Commodore 1541 Diskettenlaufwerk emuliert. Sie ist lauffähig auf einem Raspberry Pi 3B sowie Raspberry Pi 3B+ und 3A+. Zum Anschluss an den C64 ist ein HAT (Erweiterungsboard für den Raspberry Pi) notwendig, welcher wenigstens Bausteine für die Pegelumsetzung und eine sechspolige DIN-Buchse für den Anschluss des IEC-Bus enthält.

Die Hardware des Commodore 1541 besteht unter anderem aus einem MOS 6502 Prozessor mit RAM, ROM und zwei MOS 6522 Peripheriebausteinen. Das Verhalten dieser Komponenten wird zyklusgenau von der Pi1541 Software emuliert. Die Firmware des 1541 wird auf dem emulierten 6502 ausgeführt. Hierdurch soll es möglich sein, die überwiegende Mehrzahl von Schnellladern zu bedienen - im Gegensatz zum SD2IEC, welches die versucht, populären Schnelllader an den empfangenen Datenpaketen zu erkennen und dann deren Übertragungsprotokoll nachbildet.
Grundsätzlich gibt es zwei Betriebsmodi nach dem Start der Pi1541: Zum einen ist es der Browsermodus (browser mode) und zum anderen der Emulationsmodus (emulation mode).
Im Browsermodus wird via angeschlossener USB-Tastatur oder am Pi angeschlossenen Mikrotastern innerhalb der Struktur der SD-Karte navigiert. Hier werden auch die PRG-Dateien (Onefiler) oder die Diskettenimages im Format D64, G64, NIB u d NBZ für den Emulationsmodus bereitgestellt bzw. gemountet.
Im Emulationsmodus verhält sich Pi1541 wie eine echte 1541. Die zuvor gemounteten Dateien und Diskettenimages können nun auf dem C64 wie mit einer echten 1541 geladen werden.

Bei dieser Variante handelt es sich um eine fast Detailgeträue Nachbildung eines 1541 Floppy-Laufwerkes, indem der Raspberry sowie die Zusatzplatine inkl. OLED Display verbaut wird. Der Diskettenschlitz an der Vorderseite entspricht dabei dem SD-Kartenslot der Raspberrys. Hier wurde viel liebe ins Detail gesteckt. Auch der IEC-Anschluss sowie die Stromversorgung und der Einschaltknopf wurden wie beim Original an der Rückseite des Gehäuses angebracht.
Mittels den Taster an der Oberseite und an der Front läßt sich im Menü das gewünschte Diskimage auswählen und mounten, sowie "Auswerfen". Die beiden Status-LED's an der Front geben dabei den Ladezustand und die Betriebsbereitschaft an.